hallo ihr lieben,
hier nun also auch mein "Tagebuch", damit ihr mitten drin statt nur dabei seid. Ich bin nun zwar schon seit einer Woche hier, ich fang aber trotzdem mal am Anfang an:
06.September 2010, 6:00 Uhr: Abflug vom Dresdner Flughafen - der allererste Flug meines Lebens

....vorher noch tränenreicher Abschied von den Lieben und nun der erste Start. etwas mulmig war mir ja schon zumunte, aber wie ihr seht, hab ichs überlebt und es war auch halb so schlimm....hatte sogar bomben Voraussetzungen - der Himmel war nämlich wolkenlos....konnt ich schön alles von oben betrachten :-) war dann sogar so entspannt, dass ich die erste Landung verschlafen hab...beim zweiten mal von Frankfurt nach Paris wars dann nur noch halb so schlimm und ich konntes schon fast genießen :-)
in Paris angekommen hab ich ca. 1 Stunde auf das Gepäckband gestarrt bevor ich dann tatsächlich meinen Megakoffer mitnehmen und mich auf die Suche nach dem Bus machen konnte...Letzerer fuhr wiederum 1 Stunde lang durch halb Paris und hat mich an der Haltestelle Opéra abgesetzt von wo aus es noch ca. 10 Minuten Fußmarsch bis zum Bahnhof waren. dann noch "schnell" ein Zugticket gekauft und ab nach Rouen.

erster Schock im Zug: Portemonnaie weg!! Ahhhh!! ganzen Zug umgekrämpelt, alle Leute belästigt, kein Portemonnaie zu finden. Also hab ich (den Tränen nah) den Schaffner gefragt, ob er mal ne Durchsage machen kann, obs nich vielleicht doch jemand gefunden hat....gesagt, getan, aber hat sich leider niemand gemeldet.....dann nochmal auf dem Bahnhof in Paris angerufen ob ichs vielleicht dort vergessen hab...auch nich. Schließlich schon die Hoffnung aufgegeben als dann nach unendlich langen 10 bis 15 Minuten ein Kollege vom Bahnpersonal kam und mein Portemonnaie gefunden hat. Ich war ein ganz klein wenig erleichtert :-) waren sogar noch sämtliche Karten und Geld drin....Schwein muss der Mensch haben :-)


nach 1,5h Zugfahrt bin ich dann auch endlcih in Rouen angekommen und musste dann noch den Bus nach Mont Saint-Aignan nehmen, wo meine Schule bzw das Wohnheim liegt. Gegen 15:00 Uhr war ich dann auch endlich mal am Ziel....fix und fertig mit mir und Welt, wurde in der Schule empfangen und hab auch gleich den Schlüssel zu meinem Zimmer bekommen - 9m² klein aber mein. Duschen und Küche auf dem Gang (Fehlentscheidung wie sich später rausstellte!!). Und dann gings noch zum Einkaufen in den nahegelegenen Hypermarché Carrefour mit Mädels aus den USA, einem Kanadier und einer Marrokanerin...also gleich multikulti....:-)
ein langer Tag, nachdem ich geschlafen hab wie ein Stein....;-) soviel zur Anreise
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